Das Literatur-Festival, getragen von drei Hotels mit starken Partnern aus der Region 06455 759040 Anfragen
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Montag, 23.03.2026

Montag, 23.03.2026, 11:30 Uhr und 16:00 Uhr

Restaurant "Philipp Soldan" im Hotel die Sonne Frankenberg 

 

 

Ernest Hemingway, Michael Quast & Erik Arnecke  - "Das kurze glückliche Leben des Francis Macomber" 

 

Ernest Hemingway

 

„Es war jetzt Essenszeit, und sie saßen alle unter dem doppelten grünen Sonnendach des Speisezeltes und taten, als sei nichts passiert.“ Mit diesem ahnungsvollen Satz fängt Ernest Hemingway (1899-1961) eine seiner berühmtesten Kurzgeschichten an.

 

Die Story umfasst nur 30 Seiten und handelt von einem amerikanischen Paar, dessen Ehe bei einer Großwildjagd in Afrika aus den Fugen gerät. Am Ende liegt der Mann mit dem Gesicht nach unten tot vor einem Büffel. Offen bleibt, warum er zu Tode kam – ein echter Hemingway.

 

Es geht um Mut und Männlichkeit und  den "american way of life". Der große Meister und Nobelpreisträger erzählt in seiner klassisch-kargen Art nach dem Prinzip: nur ja nicht zu viel sagen, damit den Lesern genug zu erraten bleibt.

 

Der Schauspieler Michael Quast macht daraus beim traditionellen Lese-Dinner ein adäquates Hörbild. Und Sterne-Koch Erik Arnecke reicht dazu Gerichte, die der polyglotte Erfolgsschriftsteller und Bonvivant sehr gerne selbst genoss.    Foto: Ernest Hemingway - AP

(Sie wünschen ein vegetarisches Menü? - Dann melden Sie sich bitte direkt im Hotel: veranstaltung@sonne-frankenberg.de).                                                        

 

Weltliteratur für Feinschmecker: Szenische Lesung & Dinner im Gourmet-Restaurant, Tickets: 138,- €

Eintrittskarten bestellen  - bitte wenden Sie sich an kontakt@literarischer-fruehling.de, veranstaltung@sonne-frankenberg.de oder info@baerenmuehle.de   

 


 

Montag, 23.03.2026, 19:00 Uhr 

Philipp-Soldan-Forum Frankenberg/Eder

 

 

Johann von Bülow & Walter Sittler  - "Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort!"

Oder: Alles Lüge! - Die Welt ist voller Schwindler und Betrüger

 

Johann von Bülow und Walter Sittler

 

Schon die alten Römer wussten es: die Welt will getäuscht werden, also täuschen wir sie! Wer mag schon die komplexe Wahrheit hören, wenn nebenan ein Aufschneider die Tatsachen verdreht und goldene Berge verspricht?

 

Seit eh und je verschaffen Scharlatane sich Vorteile durch Lug und Trug. Die Konstantin’sche Schenkung, die einst die Basis für die Gründung des Kirchenstaats war? Eine astreine Fälschung. Die Geburtsurkunde des Hamburger Hafens? Frei erfunden! Die Begründung der Amerikaner und Briten für den Irak-Krieg 2003? Erstunken und erlogen!

 

Und das ist längst nicht alles. Aus der Trickkiste der Welt- und Zeitgeschichte ziehen die Schauspieler Johann von Bülow und Walter Sittler dutzende Beispiele für Hochstapelei, Schwindel und Betrug hervor. Wir hören von Forschern, Journalisten, Geschäftemachern, Literaten und Politikern.

 

Und irgendwie kommt einem das Ganze verdammt aktuell vor, obwohl schon vor 20 Jahren Roger Willemsen und Dieter Hildebrandt mit einem lockeren Bühnenstück über die Geschichte der Lüge auf Tournee gegangen sind… 

 

 

 

Ein unterhaltsames Zwiegespräch unter Bühnenkünstlern

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