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„Literarischer Frühling“ im Sommer – jetzt naht der Höhepunkt

Mario Adorf, F. C. Delius, Joachim Gauck, Katerina Poladjan und Ingo Schulze werden zu den nächsten Terminen erwartet

In seiner Reise durch den Sommer bewegt der „Literarische Frühling in der Heimat der Brüder Grimm“ sich jetzt auf seinen Höhepunkt zu: Kommende Woche stehen fünf Veranstaltungen mit prominenten Autoren an – „eine Großveranstaltung folgt auf die andere“, berichtet die Leiterin des Festivals Christiane Kohl, „und wir werden alles wie bisher mit der gebotenen Vorsicht in Sachen Hygiene-Regeln durchziehen“. In der Zeit vom Donnerstag, dem 2. September, bis Sonntag, dem 5. September werden unter anderem der frühere Bundespräsident Joachim Gauck, der Schauspieler Mario Adorf sowie die Schriftsteller Friedrich Christian Delius, Katerina Poladjan und Ingo Schulze erwartet.
„Das ist der richtige Moment, um gemeinsam mit den starken Partnern des Literarischen Frühlings eine kleine Zwischenbilanz zu ziehen“, erklärte Christiane Kohl vom Romantik Hotel Landhaus Bärenmühle am Donnerstag in der Bärenmühle, wo sich ein Kreis von Partnern des Festivals eingefunden hatte, das Kohl gemeinsam mit Gerhard Pohl vom Hotel Die Sonne Frankenberg und Andreas Engelhoven vom Hotel Schloss Waldeck organisiert. „Kultur ist ein wesentlicher Teil unserer Lebensqualität“, so Kohl, „gemeinsam mit unseren Partnern aus Wirtschaft und Gesellschaft zeigen wir, wie wichtig es für Geist und Seele ist, auch in diesen Zeiten der Kultur ihren Raum zu geben“. Schon im ersten Jahr der Pandemie habe der Literarische Frühling ein Zeichen gesetzt: „Die Veranstaltung mit Wolfgang Büscher und seinem wunderbaren Buch „Heimkehr“ Anfang September 2020 im Steinernen Saal in Bad Arolsen war der Auftakt zum augenblicklichen Festival“, so Kohl: „Jetzt machen wir uns mit Altbundespräsident Joachim Gauck und unseren beiden Schirmherren Mario Adorf und Friedrich Christian Delius ans Hauptgeschehen“.
Ein Kreis von mehr als 20 Unternehmen und Institutionen unterstützt das große Kulturereignis in Nordhessen. Darunter weltweit operierende Unternehmen wie die Viessmann Group, das Traditionsunternehmen Thonet, der Fertighaushersteller FingerHaus sowie in ihren Branchen jeweils sehr erfolgreiche Unternehmen wie Günther Heisskanaltechnik, Osborn GmbH und die Richter GmbH & Co KG. Aber auch starke regional orientierte Unternehmen wie die Musik-Manufaktur Allton aus Niederurff, die Apotheke am Obermarkt in Frankenberg, das Unternehmen Game & Food & GmbH & Co KG aus Frankenberg, der Landwirtschaftsbetrieb Garthe-Metz GbR aus Ellershausen sowie die Bad Wildunger Steuerrechts-Kanzlei Schultheis + Dr. Schmal Partnerschaft, die auf die Herstellung von Reinräumen spezialisierte Firma Tresolid in Bad Wildungen sowie Institutionen wie die Volkshochschule Bad Wildungen und der Landkreis Waldeck-Frankenberg.
„Das große Engagement der heimischen Wirtschaft für das Festival ist ein wertvolles Geschenk an die Region“, erklärte Kohl: „Gerade auch in diesen besonderen Zeiten, die besondere Antworten erfordern“. Gemeinsam mit der „starken Koalition der Kreativen“ sei ein kulturelles Highlight für Nordhessen entwickelt worden, das weithin ausstrahlt und überregionale Beachtung findet.
So arbeite man inzwischen eng mit der Hessischen Landesvertretung in Berlin zusammen: „Dort werden wir als nordhessische Kulturbotschafter betrachtet“, berichtet Kohl. So seien schon viele Veranstaltungen aus vergangenen Programmen in Berlin präsentiert worden. „In diesem Jahr haben wir mit der Hessen-Vertretung gemeinsam auch schon einige Auftritte als Live-Stream durchgeführt – so etwa mit Hubertus Meyer-Burckhardt, der Ende Oktober nach Frankenberg kommen wird“, berichtet die Festivalleiterin, und fügt hinzu: „Aber Live ist einfach etwas ganz anderes als Live-Stream!“
Die Corona-Pandemie stelle eine „ungeheure Herausforderung“ für die Organisation des Festivals dar, „doch wir haben immer wieder Wege gefunden, die Veranstaltungen durchzuführen“. Viermal sei das Festival „praktisch völlig neu geplant“ worden, berichtet Kohl: “Wir haben uns der Herausforderung durch Corona von Anfang an gestellt. Denn Kultur ist ein wesentlicher Teil unserer Lebensqualität - vom Gesangsverein bis zum Barockfestival, vom Schülertheater bis zum Literarischen Frühling“.
Das „Hauptspiel“ des „Literarischen Frühlings“ beginnt am Donnerstag, dem 2. September, um 19 Uhr in der Wandelhalle in Bad Wildungen mit einem Gespräch zwischen dem früheren Bundespräsidenten Joachim Gauck und dem langjährigen Chefredakteur der „Süddeutschen Zeitung“ und des „Spiegel“, Hans Werner Kilz über die Bedeutung von Toleranz in Politik und Gesellschaft. Der Schauspieler Mario Adorf lässt am Sonntag, dem 5. September, um 18 Uhr unter dem Titel „Es hätte schlimmer kommen können“ Anekdoten und Begebenheiten aus seinem Leben Revue passieren, dazu werden Auszüge des gleichnamigen Dokumentarfilms gezeigt. Adorf hat seit neun Jahren gemeinsam mit dem Schriftsteller Friedrich Christian Delius die Schirmherrschaft des „Literarischen Frühlings“ inne. Delius, der in Korbach aufgewachsen ist, stellt am Samstag, dem 4. September, um 18 Uhr auf Burg Waldeck sein jüngstes Buch „Wenn die Chinesen Rügen kaufen, dann denkt an mich“ vor.
Der „Literarische Frühling in der Heimat der Brüder Grimm“ war im Jahr 2012 aus Anlass des 200. Jahrestags der Erstveröffentlichung der Kinder- und Hausmärchen gegründet worden und kann im nächsten Frühling sein zehnjähriges Bestehen feiern. Die drei Hotels als Veranstalter werden unterstützt von mehr als 20 Unternehmen und Institutionen aus der Region Waldeck-Frankenberg, die damit das Festival überhaupt erst möglich machen.
Nach der Corona-bedingten Verschiebung war eine erste Runde von Veranstaltungen bereits vom 1. bis 5. Juli über die Bühne gegangen. Zu Gast waren unter anderen die Schauspielerin Andrea Sawatzki, der Frankfurter Schauspieler und Theater-Direktor Michael Quast sowie die Autorinnen und Autoren Asfa-Wossen Asserate, Thea Dorn, Helmut Herles, Andreas Maier, Rüdiger Safranski und Oliver Scherz. Einige Wochen später, am 12. August 2021, las die Bestsellerautorin Mariana Leky in Bad Wildungen aus ihrem Erfolgsroman „Was man von hier aus sehen kann“. Am 26. September werden Denis Scheck und Anne-Dore Krohn mit ihrer Höderlin-Revue in Frankenberg sein und am 25. Oktober Hubertus Meyer-Burckhardt.
Wie im Juli so haben die Veranstalter - das Hotel Die Sonne Frankenberg, das Hotel Schloss Waldeck und das Romantik Hotel Landhaus Bärenmühle in Ellershausen - auch die im September geplanten Lesungen und Präsentationen in größere Räume verlegt, um die bestehenden Auflagen für den Gesundheitsschutz einhalten zu können. Alle weiteren Informationen zum Hygiene-Konzept des Festivals sind unter www.literarischer-fruehling.de/corona abrufbar. Nachfragen sind unter der E-Mail-Adresse kontakt@literarischer-fruehling.de oder info@literarischer-fruehling.de möglich.
Interessenten, die gerne auch in Zukunft über die Planungen und mögliche aktuelle Veränderungen informiert werden möchten, können sich unter kontakt@literarischer-fruehling.de auf die Verteilerliste eines Newsletters setzen lassen.

25.08.2021