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Terézia Mora

Terézia Mora (*1971, Sopron) wuchs zweisprachig in Ungarn in einer Familie auf, die dort zur deutschsprachigen Minderheit gehörte. Nach dem Kollaps des Kommunismus 1989 zog sie nach Berlin und studierte Hungarologie und Theaterwissenschaft, an der Deutschen Film- und Fernsehakademie absolvierte sie zudem eine Ausbildung als Drehbuchautorin. Seit 1998 lebt Terézia Mora im Berliner Stadtteil Prenzlauser Berg als freie Schriftstellerin und Übersetzerin aus dem Ungarischen. Schon früh erhielt sie wichtige Auszeichnungen, so den Ingeborg-Bachmann-Preis oder das Stipendium der Villa Massimo in Rom. Später folgten für ihre großen Romane, so vor allem die Trilogie über einen IT-Spezialisten, der Deutsche Buchpreis und der Georg-Büchner-Preis. Terézia Mora nahm 2021 auch die Brüder-Grimm-Poetik-Professur an der Universität Kassel wahr und gehört der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt an.

Terézia Mora
© Antje Berghäuser
© Antje Berghäuser