Premiumpartner
Reifen Beil Frankenberger Bank Finger Haus game & food Frankenberg Günther Heisskanaltechnik Autohaus Friedrich Hoffmann hr2 kultur Hübschmann Aufzuege HNA JS Event & Medientechnik Osborn - Ihr Partner für Technische Bürsten, Polierpasten und Schleifwerkzeuge Richter Drehteile LVM-Versicherungsagentur Kondner & Schrauf GmbH THONET GmbH VHS Bad Wildungen Viessmann Landkreis Waldeck Frankenberg Weber Backwerk Waldeckische Landeszeitung / Frankenberger Zeitung

Jaroslav Hašek

Jaroslav Hašek (* 1883 Prag, + 1923 Lipnice nad Sázavou) hat den Weltruhm, den ihm „Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk im Weltkriege“ eintrugen, nicht mehr erlebt. Er starb am 3. Januar 1923 mit nur 39 Jahren, als das Werk erst in Teilen veröffentlicht war, und konnte es auch nicht vollenden. Der eigentliche Erfolg aber stellte sich erst ein, nachdem 1926 die legendäre deutschsprachige Übersetzung der Prager Journalistin Grete Reiner erschienen war. Hašek führte von früh auf ein unstetes Leben. Als Sohn eines Oberhilfsschulehrers musste er das Gymnasium verlassen, als der Vater starb, danach versuchte er sich als Drogist und Bankangestellter. Da er oft fehlte, wurde er gekündigt und schrieb dann Reiseskizzen oder Humoresken für Zeitungen. Auch als Redakteur einer Tier-Zeitschrift scheiterte er. Nun verkaufte er Hunde, deren Stammbäume er fälschte – wie sein Romanheld Schwejk! Als Anarchist und Mitbegründer einer satirisch grundierten „Partei für gemäßigten Fortschritt in den Schranken der Gesetze“ trat er unter anderem für die Wiedereinführung der Sklaverei ein. Im Ersten Weltkrieg geriet der Tscheche als k.u.k. Soldat in russische Gefangenschaft und schloss sich der Roten Armee an, er wurde auch Mitglied der KpdSU und politischer Komissar. Damals erkrankte er an Tuberkulose, zu seinem frühen Tode trug wohl auch übermäßiger Alkoholgenuss bei. Das Kneipensitzen gehörte nicht nur zu Schwejks, sondern auch zu seinem Leben.

Hašek Jaroslav -