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Christine Lieberknecht

Christine Lieberknecht (* 1958 Weimar) war Pfarrerin, bevor sie nach der DDR-Wende in die Politik ging. Seit 2009 ist sie Ministerpräsidentin des Freistaates Thüringen. Aufgewachsen in einem Pfarrhaushalt im Weimarer Land studierte Lieberknecht Theologie in Jena und trat bereits zu DDR-Zeiten 1981 in die Ost-CDU ein. Im September 1989 gehörte sie zu den Autoren des „Weimarer Briefes“, in welchem die Spitzen der Blockpartei CDU aufgefordert wurden, das Bündnis mit der SED aufzukündigen. Im Spätherbst 1989 wurde sie in den Parteivorstand der erneuerten ostdeutschen CDU gewählt. Im ersten freigewählten Thüringer Kabinett war Lieberknecht 1990 Kultusministerin, trat dann jedoch aus Protest gegen mögliche Stasi-Verwicklungen des damaligen Ministerpräsidenten Josef Duchac (CDU) zurück und löste damit dessen Sturz aus. Anfang der 90er Jahre war sie Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten im Kabinett von Bernhard Vogel (CDU), wurde später Landtagspräsidentin und schließlich -nach dem Rücktritt des CDU-Politikers Dieter Althaus - im Herbst 2009 zur Ministerpräsidentin gewählt.