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Auch Joachim Gauck und Mariana Leky kommen

Der Literarische Frühling 2020 mit großen Namen und bewegenden Themen – Rüdiger Safranski, Michael Köhlmeier, Andrea Sawatzki und Hubertus Meyer-Burckhardt unter den Gästen

Beim „Literarischen Frühling in der Heimat der Brüder Grimm“ wird im kommenden Jahr als prominenter Politiker auch der frühere Bundespräsident Joachim Gauck zu Gast sein und über die Bedeutung der Toleranz in den gegenwärtigen Umbrüchen der Gesellschaft sprechen. Wie die Veranstalter, drei Hotels aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg, mitteilten, konnte außerdem die populäre Roman-Autorin Mariana Leky mit ihrem Bestseller über ein Dorf im Westerwald für einen Auftritt bei dem beliebten nordhessischen Literaturfestival gewonnen werden.

„Wir freuen uns sehr, dass wir damit dem diesjährigen Programm zwei weitere besonders attraktive Veranstaltungen hinzufügen können“, erklärte als Leiterin des Festivals die Journalistin und Hoteldirek-torin Christiane Kohl. „Was Joachim Gauck in diesen bewegten Zeiten über einen fairen Umgang mit Andersdenkenden und auch über eine falsche Toleranz gegenüber Extremisten und Kriminellen zu sagen hat, das verdient unbedingt Gehör. Und es fügt sich sehr gut ein in unserer diesjähriges Leitthema ‚Heimat 4.0‘ als Chiffre für ein neues Nachdenken über unser Zusammenleben und unsere Werte.“

Der frühere Bundespräsident, der bis zur Wende 1989 evangelischer Pfarrer in Rostock war und das höchste Staatsamt in Deutschland von 2012 bis 2017 innehatte, tritt am Donnerstag, dem 2. April 2020, um 19 Uhr im großen Saal der Wandelhalle im Kurzentrum von Bad Wildungen auf. Im Gespräch mit Hans Werner Kilz, dem langjährigen Chefredakteur der Süddeutschen Zeitung und des Magazins „Der Spiegel“, präsentiert er sein Buch „Toleranz – so schwer“.

Die junge Schriftstellerin Mariana Leky wird bereits zum Pre-Opening des Festivals am Freitag, dem 27. März 2020, um 19 Uhr in Frankenberg (Eder) erwartet. Die Veranstaltung findet nicht in einem normalen Versammlungsraum statt, sondern in der Produktionshalle der Firma FingerHaus in der Auestr. 25. Dieses Unternehmen, das Fertighäuser aus Holz produziert und auf diesem Sektor zu den Marktführern in Deutschland gehört, ist einer der mehr als 20 Partner des „Literarischen Frühlings“, die durch ihre Unterstützung das Festival überhaupt erst möglich machen. Die Firma ist aus einer Dorfschreinerei in Bottendorf hervorgegangen und begeht im Jahr 2020 ihr hundertjähriges Bestehen.

Im Ganzen wartet der „Literarische Frühling“ im kommenden Jahr mit rund zwei Dutzend Veranstaltungen auf, die eine fulminante Mischung prominenter Autoren und bewegender Themen bieten. Zu den Gästen gehören die Schauspielerin und Schriftstellerin Andrea Sawatzki mit einem Familienroman, der Buchautor und TV-Moderator Hubertus Meyer-Burckhardt mit einem Buch über unseren Umgang mit der Zeit sowie der Meisterbiograph der deutschen Klassiker, Rüdiger Safranski, mit seiner neuen Biographie über den Dichter Friedrich Hölderlin. Dessen Geburtstag jährt sich im März 2020 zum 250. Jahr, sein Leben und Werk wird auch der Gegenstand einer literarischen Revue der bekannten Literaturkritiker Denis Scheck und Anne-Dore Krohn.

Zu Gast sind weiter der Österreicher Michael Köhlmeier als einer der besten lebenden Erzähler deutscher Sprache („Die Märchen“) sowie der äthiopisch-deutsche Publizist und Historiker Asfa-Wossen Asserate, der über eine mögliche „neue Völkerwanderung“ aus Afrika spricht. Andreas Maier präsentiert die siebte Folge seines großen Roman-Zyklus über die Wetterau, und der bekannte TV-Journalist Wolfgang Herles befasst sich in seinem Buch „Vorwiegend festkochend“ mit deutscher Küche und deutscher Mentaltiät. Zu den weiteren Gästen zählen Friedrich Christian Delius, der ebenso wie Mario Adorf der Schirmherr des Festivals ist und aktuelle politische Themen behandelt, sowie Katerina Poladjan mit einem Familienroman über Armenien.

Wie schon in den vergangenen Jahren ist auch der Frankfurter Theaterkünstler Michael Quast wieder mit einer satirischen Ein-Mann-Show dabei, diesmal geht es um den deutschen Wald. Beim traditonellen Lese-Dinner im Restaurant „Philipp Soldan“ im Hotel Die Sonne Frankenberg präsentiert er, unterstützt vom Sterne-Koch Erik Arnecke, den Roman „Väter und Söhne“ von Iwan Turgenjew.

Das Ziel der Veranstalter ist es wiederum, den mehr als 3.000 erwarteten Besuchern „möglichst viele magische Momente zu bereiten und möglichst viele Inspirationen für die geistige Auseinandersetzung mit den großen Fragen der Geschichte und Gegenwart zu liefern“, wie Christiane Kohl erklärt. Die Autorin und Journalistin ist Geschäftsführerin des Romantik-Hotels Landhaus Bärenmühle in Ellershausen, das gemeinsam mit dem Hotel Die Sonne Frankenberg und dem Hotel Schloss Waldeck den „Literarischen Frühling“ organisiert.

Das detaillierte Programm des „Literarischen Frühlings 2020“ ist auf der Website www.literarischer-fruehling.de nachzulesen. Eintrittskarten sind dort online buchbar oder können in den drei veranstaltenden Hotels, bei der Kur- und Tourist-Information in Bad Wildungen sowie in den Geschäftsstellen der HNA und der Waldeckischen Landeszeitung erworben werden.

15.12.2019