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Saša Stanišić

Saša Stanišić (*1978, Višegrad) ist der Sohn einer Bosniakin und eines Serben, die nach dem Ausbruch des Bosnien-Krieges 1992 zu Verwandten nach Heidelberg flohen. Er besuchte dort das Gymnasium, nach dem Abitur studierte er zunächst in Heidelberg Deutsch und Slawistik, dann schrieb er sich am Deutschen Literatur-Institut in Leipzig ein. Schon mit seinen ersten Büchern erregte er Aufsehen und begeisterte die Kritiker. Nach dem Sensationserfolg des Debütromans „Wie der Soldat das Grammofon repariert“, der viele autobiographische Züge aufweist, errang er mit dem zweiten Roman „Vor dem Fest“ den Preis der Leipziger Buchmesse. Das Buch erzählt von einem Dorf in der Uckermark, das ein reales Vorbild hat, und ist nach dem Urteil des FAZ-Kritikers Andreas Platthaus „das genaueste Spiegelbild des deutschen Dorflebens, das die Gegenwartsliteratur zu bieten hat“. Saša Stanišić wurde für seine Arbeiten mehrfach ausgezeichnet, unter anderem erhielt er neben dem Preis der Leipziger Buchmesse auch den Alfred-Döblin-Preis, den Literaturpreis der Stadt Bremen und den Adalbert-von-Chamisso-Preis. Der Autor lebt in Hamburg.

Saša Stanišić
© Katja Sämann
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