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Rainer von Hessen

Rainer von Hessen (* 1939, Kronberg/Taunus) wuchs nach dem Krieg in Salem auf und absolvierte ab 1960 eine Ausbildung zum Regieassistenten bei den renommierten Theaterdirektoren Rudolf Sellner (Staatstheater Darmstadt) und August Everding (Kammerspiele München). Unter dem Intendanten Ulrich Brecht, der mit Regie-Experimenten und Happenings Aufsehen erregte und beispielsweise das Publikum in die Aufführungen einbezog, wirkte er danach als Regisseur in Ulm und Kassel. Aus einer Inszenierung der „Lysistrata“ von Aristophanes entstand dort eine enge Zusammenarbeit mit der französisch-schweizerischen Künstlerin Niki de Saint-Phalle, deren Ruhm auf einer Reihe überdimensionaler, knallbunter Frauenfiguren gründete. Ihr gemeinsames Stück „Ich“ über „eine total ausgepflippte Frau, die sich an den Männern rächt“, wurde 1968 bei der Documenta aufgeführt. Gemeinsam schufen Niki de Saint-Phalle und Rainer von Hessen auch in Plan-de-la-Tour in der Provence das Ensemble „Le Rève de l’Oiseau“ (Der Traum des Vogels), das aus einer Reihe monumentaler und bewohnbarer Großskulpturen besteht.

Rainer von Hessen
Foto: Julia Worringer
Foto: Julia Worringer