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Josef H. Reichholf

Josef H. Reichholf (*1945, Aigen am Inn) studierte Biologie, Chemie, Geografie und Tropenmedizin an der Ludwig-Maximilian-Universität in München und promovierte über einen Wasserschmetterling, den er in den Kiesgruben seines niederbayerischen Heimatdorfes entdeckt hatte. Auf der Basis umfangreicher Vogelzählungen konnte er danach als Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes ein Jahr lang durch Südamerika reisen, später unternahm er Feldstudien auch in afrikanischen Ländern sowie in Australien, Neuseeland und auf den Galapagos-Inseln. Von 1974 bis 2010 leitete er die Ornithologische Sektion der Zoologischen Staatssammlung in München, wo er unter anderem über 62.000 Vogelbälge wachte. Daneben hielt der Honorarprofessor 30 Jahre lang Vorlesungen an der Technischen Universität München, parallel dazu 20 Jahre auch an der Ludwig-Maximilian-Universität. Zusammen mit Bernhard Grzimek, Horst Stern und Hubert Weinzierl gründete er Anfang der 1970er Jahre in München die „Gruppe Ökologie“, eine Keimzelle des späteren Bundes für Umwelt und Naturschutz in Deutschland (BUND). Außerdem gehörte er mehrere Jahre dem Präsidium der deutschen Sektion des World Wildlife Fund (WWF) an. 2007 zeichnete ihn die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung mit dem Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa aus.

Josef H. Reichholf
© Miki Sakamoto-Reichholf
© Miki Sakamoto-Reichholf